Soziales Unternehmen, seit 2004 in der DNA von Reuzado. Jetzt mit PSO30+ Zertifikat.
Seit der Gründung von Reuzado vor 20 Jahren und lange bevor die soziale Verantwortung der Unternehmen auf der politischen Agenda stand, sind wir uns der Bedeutung einer breiten Beteiligung am Arbeitsmarkt bewusst. Reuzado ermöglicht daher seit Jahren nachhaltige und qualitativ hochwertige Arbeitsplätze für Menschen mit einer prekären Beschäftigungssituation. Wir arbeiten auch langfristig mit regionalen SW-Unternehmen wie Paswerk und Pasmatch zusammen.
Inzwischen ist auch die Regierung darauf aufmerksam geworden, und Unternehmen, die nachweislich einen Beitrag zu einer integrativeren Gesellschaft leisten, erhalten ein offizielles Zertifikat als Nachweis: das PSO-Siegel.
PSO steht für Prestatieladder Socialer Ondernemen (Social Business Performance Ladder) und ist ein wissenschaftlich fundiertes Qualitätssiegel von TNO. Es gibt Aufschluss über das Ausmaß, in dem sich Organisationen in sozialen Unternehmen engagieren, und umfasst fünf Leistungsstufen (von Aspirant bis Stufe 3 - 30+), die auf die Erwerbsbeteiligung gefährdeter Gruppen auf dem Arbeitsmarkt abzielen. Kürzlich führte ein offizieller Prüfer eine unabhängige Bewertung durch, um das aktuelle Leistungsniveau der PSO von Reuzado zu ermitteln. Dabei schaut der Prüfer nicht nur auf den Prozentsatz der Beschäftigten mit einem Abstand zum Arbeitsmarkt (direkter Sozialbeitrag), sondern stellt auch qualitative Anforderungen: Der Prüfer testet, ob die Organisation die Beschäftigten mit Sorgfalt behandelt. Und, wie der indirekte Sozialbeitrag geregelt ist. Im Ergebnis wurde Reuzado nach der PSO-Stufe 3 das höchste erreichbare PSO 30+ Zertifikat verliehen. Darauf sind wir stolz! Und gleichzeitig denken wir, dass dies der normale Geschäftsverlauf sein sollte. Damit alle die gleichen Chancen auf einen soliden Arbeitsplatz haben: inklusive Beschäftigung. Das ist auch der Grund, warum wir uns bewusst dafür entscheiden, Produkte oder Dienstleistungen von SW-Unternehmen und anderen PSO-zertifizierten Organisationen zu kaufen.
Direkter und indirekter sozialer Beitrag
Die PSO Niederlande stellt das Verhältnis zwischen der Zahl der arbeitsmarktfernen Arbeitnehmer und der Gesamtzahl der Beschäftigten dar. Der prozentuale Anteil der Arbeitnehmer mit einer prekären Arbeitsmarktposition, die in einer Organisation beschäftigt sind, wird als direkter Sozialbeitrag bezeichnet. Es gibt auch einen so genannten indirekten Sozialbeitrag. Dabei handelt es sich um den Prozentsatz, in dem die Käufe von Produkten oder Dienstleistungen von PSO-zertifizierten Organisationen und geschützten Beschäftigungsdiensten in die Anzahl der Vollzeitäquivalente der PSO-Zielgruppe umgerechnet werden, die an diesem gekauften Teil des Umsatzes beteiligt waren. Dieser indirekte soziale Beitrag löst die so genannte Kettenstimulierung aus: ein Anreiz für die gesamte Kette, zu mehr sozialem Unternehmertum beizutragen, weil die Organisationen sich gegenseitig um eine PSO-Zertifizierung bitten.
Die Prozentsätze der direkten und indirekten sozialen Beiträge werden zum gesamten sozialen Beitrag addiert. Der Grad des sozialen Unternehmertums wird durch den Vergleich dieses prozentualen Ergebnisses mit den PSO-Standards bestimmt. Die PSO-Standards basieren auf national repräsentativen Zahlen aus der alle zwei Jahre stattfindenden Arbeitgebererhebung (WEA) von TNO. Die PSO-Norm bestimmt die Einstufung in sogenannte PSO-Leistungsstufen. *
PSO 30+ Etikett
Die PSO 30+ Zertifikat wurde als zusätzlicher Ausweis innerhalb der höchsten Leistungsstufe der PSO (Stufe 3) entwickelt. Dieses Zertifikat zeichnet Organisationen aus, die mindestens die quantitativen Anforderungen von Abschnitt 2.82 des Gesetzes über das öffentliche Auftragswesen erfüllen. Dieser Artikel erlaubt es (halb-)öffentlichen Auftraggebern, Aufträge für Unternehmen zu reservieren, die sich speziell auf die Erwerbsbeteiligung von benachteiligten Gruppen konzentrieren.
*Quelle: pso-nederland.nl